Schema zum gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, § 315 b StGB

I. Tatbestand

1. Objektiver Tatbestand

a) Verkehrsfremder Eingriff

Eingriff von außen in den Straßenverkehr. Aber: Pervertierung!

(1) Nr. 1: Anlagen, Fahrzeuge zerstören

Anlagen sind fest und auf Dauer berechnete Einrichtungen, die dem Staßenverkehr dienen.
Fahrzeuge sind sämtliche im öffentlichen Verkehr vorkommende Beförderungsmittel ohne Rücksicht auf die Antriebsart.

(2) Nr. 2: Bereiten von Hindernissen

Darunter versteht man jede Einwirkung auf den Straßenkörper, die geeignet ist, den reibungslosen Verkehrsablauf zu hemmen oder zu gefährden.

(3) Nr. 3: Ähnlicher, ebenso gefährlicher Eingriff

Generalklausel, aber grds. Eingriffe "von außen".

b) Beeinträchtigung der Sicherheit des Straßenverkehrs

c) Konkrete Gefährdung

Eine konkrete Gefahr setzt einen Zustand voraus, der auf einen unmittelbar bevorstehenden Unfall hindeutet und den Eintritt eines Schadens so wahrscheinlich macht, dass es vom Zufall abhängt, ob das Rechtsgut verletzt wird oder nicht.

(1) Leib oder Leben eines anderen

(2) Fremde Sachen von bedeutendem Wert

Mehr als 750 - 1000€.

d) Kausalität

Kausal ist jede Bedingung, die nicht hinweggedacht werden kann, ohne, dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele.

e) Objektive Zurechnung

Objektiv zurechenbar ist ein Erfolg dann, wenn der Täter eine rechtlich relevante Gefahr geschaffen hat, die sich im tatbestandsmäßigen Erfolg realisiert.

2. Subjektiver Tatbestand

Vorsatz
Vorsatz ist der Wille zur Verwirklichung eines Straftatbestandes in Kenntnis aller seiner objektiven Tatumstände.

II. Rechtswidrigkeit

III. Schuld

IV. Ergebnis

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