Schema zum Erschleichen von Leistungen, § 265a StGB

I. Tatbestand

1. Objektiver Tatbestand

a) Tathandlung

(P) Erschleichen

BGH.: Erschleichen einer Beförderung im Sinne des § 265 a I StGB liegt vor, wenn der Täter ein Verkehrsmittel unberechtigt benutzt und sich dabei allgemein mit dem Anschein umgibt, er erfülle die nach den Geschäftsbedingungen des Betreibers erforderlichen Voraussetzungen

h.L.: Es bedarf einer täuschungsähnlichen Handlung.

Argument : Systematisch Stellung im Rahmen der Betrugsdelikte und Wortlaut.

b) Tatobjekt

– Leistung eines Automaten

– Leistung eines öffentlichen Zwecken dienenden Kommunikationsnetzes

– Beförderung durch ein Verkehrsmittel

– Zutritt zu einer Veranstaltung oder Einrichtung

2. Subjektiver Tatbestand

a) Vorsatz

b) Absicht, Entgelt nicht zu entrichten

II. Rechtswidrigkeit

III. Schuld

IV. Strafantrag, § 265a III StGB

V. Subsidiarität, § 265 I aE StGB

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