Schema zur mittelbaren Falschbeurkundung, § 271 StGB

I. Tatbestand

1. Objektiver Tatbestand

a) Objekt: öffentliche Urkunde

§§ 451 ff. ZPO 

b) Unwahre Urkunde

Eine Urkunde ist unwahr, wenn der gedankliche Inhalt nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt.

c) Handlung

(1) § 271 I: Bewirken

Jede Verursachung der unwahren Beurkundung, die nicht als Beteiligung am Delikt des § 348 zu erfassen ist.

(2) § 271 II: Gebrauchen

Liegt vor, wenn die falsche Beurkundung oder Datenspeicherung dem zu Täuschenden zugänglich gemacht wird und diesem damit die Möglichkeit der Kenntnisnahme gegeben wird.

2. Subjektiver Tatbestand

a) Vorsatz

Vorsatz ist der Wille zur Verwirklichung eines Straftatbestandes in Kenntnis aller seiner objektiven Tatumstände.

b) Kenntnis der Rechtserheblichkeit

c) Täuschungsabsicht bei § 271 II StGB

II. Rechtswidrigkeit

III. Schuld

IV. Ergebnis

V. Qualifikation, § 271 III StGB 

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