Schema zur rechtfertigenden Einwilligung im Strafrecht

Die hM sieht in der Einwilligung (nur) einen Rechtfertigungsgrund, der die Tatbestandsmäßigkeit des Handelns unberührt lässt.

I. Dispositionsfähiges Rechtsgut

Keine Rechtsgüter der Allgemeinheit.

II. Einwilligungserklärung

vor der Tat erteilt und
dauert zur Tatzeit noch an

III. Einwilligungsfähigkeit

Einwilligender muss die notwendige geistige und sittliche Reife haben und über die notwenidge Urteilsfähigkeit verfügen 

IV. Nach außen erkennbar zum Ausdruck gebracht

V. Frei von Willensmängeln

keine Scherzerklärung 
freie Willensbindung zur Erklärung 

VI. Kein Verstoß gegen die guten Sitten (§ 228 StGB - bei Körperverletzung)

VII. Täter kennt Einwilligung

Täter handelt in Kenntnis und auf Grundlage der Einwilligung 

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