Schema zur Nachstellung, § 238 StGB

I. Tatbestand

1. Objektiver Tatbestand

a) Handlung: unbefugtes, beharrliches Nachstellen (§§ 238 I Nr. 1 - 5)

Unbefugt bedeutet, dass der Täter gegen den Willen des Opfers handeln muss.

b) Schwerwiegende Beeinträchtigung

Schwerwiegend ist die Beeinträchtigung, wenn der betroffenen Person ein Verhalten aufgezwungen wird, das über die "normalen" Behelligungen, die als Folge belästigenden Verhaltens auftreten können, hinausgehen.

c) Kausalität

Kausal ist jede Bedingung, die nicht hinweggedacht werden kann, ohne, dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele.

d) Objektive Zurechnung

Objektiv zurechenbar ist ein Erfolg dann, wenn der Täter eine rechtlich relevante Gefahr geschaffen hat, die sich im tatbestandsmäßigen Erfolg realisiert.

2. Subjektiver Tatbestand

Vorsatz bzgl. der objektiven Tatbestandes
Vorsatz ist der Wille zur Verwirklichung eines Straftatbestandes in Kenntnis aller seiner objektiven Tatumstände.

II. Rechtswidrigkeit

III. Schuld

IV. Ergebnis

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