Prüfschema 122 BGB

Mal angenommen der A würde seinen Freund B bevollmächtigen ein PC Modell GL (bei C) für ihn zu kaufen. B macht sich auf den Weg und möchte den PC-Modell GL für seinen Freund kaufen. Der C hat den PC zurzeit nicht vorrätig und schickt diesen anschließend per Expressversand zu A. Angekommen sieht der A den PC und merkt, dass er sich ausversehen versprochen hat und eigentlich das Modell GI haben wollte (Der A irrte sich also bzgl. des Modells). Nun ficht A NUR die Vollmacht des B an. 
Der C verlangt die Expressversandkosten entweder von A und/oder von B.

Ich würde zunächst den Anspruch des C gegen A aus 122 BGB prüfen. Stehe nur gerade voll auf dem Schlauch und weiß nicht wie ich das anstellen soll. Kann mir jemand helfen? 


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Die Anforderungen ergeben sich ja grundsätzlich aus § 122 BGB selbst:

1. Nichtigkeit aufgrund der Anfechtung nach §§ 117, 118 BGB
2. Anspruchsberechtigter ist entweder der Erklärungsempfänger oder jeder Dritte
3. Den Schaden stellt das negative Interesse (aber begrenzt auf die Höhe des positiven Interesses) dar
4. Kein Ausschluss des Anspruchs nach § 122 Abs. 2 BGB