Hausarbeit ÖffR

Hallo zusammen,

ich schreibe gerade die große Hausarbeit im ÖffR und komme leider nicht weiter. Meine Frage bezieht sich auf den Rechtswegerschöpfung und den Grundsatz der Subsidiarität bei Verfassungsbeschwerde. Folgender Sachverhalt:

Es handelt sich um B, dessen Account bei einem sozialen Netzwerk wegen wiederholten Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen für 3 Monate gesperrt wird. Er hat einen Antrag auf Wiederzulassung seines Accounts im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes vor dem Landgericht eingelegt, dieser wurde als unbegründet abgelehnt. Hiergegen hat der B eine sofortige Beschwerde vor dem Oberlandesgericht eingelegt, diese war ebenfalls erfolglos. Ihm stehen keine weitere Möglichkeiten im Wege des Eilrechtsschutzes vorzugehen. Eine Entscheidung in der Hauptsache steht noch aus. B legt Verfassungsbeschwerde gegen die Entscheidungen der Gerichte ein.

Frage: Ist der Rechtsweg erschöpft, weil ja, ihm stehen keine Möglichkeiten mehr, aber in der Hauptsache ist noch nicht entschieden? Oder reicht es aus, dass er sich vor den Gerichten bemüht hat? In der Fallfrage müsste man nur die Erfolgsaussichten der Verfassungsbeschwerde prüfen, aber ich habe sehr viel über §32 BVerfGG gelesen und frage mich, ob ich diese Norm auch prüfen muss.

Vielen Dank im Voraus!


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