Dein Lernplan - When nothing goes right – go left

von iurastudent · Lernbeiträge

Egal, wie genial ein Lernplan ausgearbeitet ist, egal wie viele Repetitorien man besucht und egal, wie viele Stunden am Tag man lernt, vor rabenschwarzen Stunden, Tagen oder manchmal sogar Wochen ist man nie gefeit.
 
Man wacht morgens auf und merkt unmittelbar, dass das heute nichts wird. Man ist unkonzentriert, mit den Gedanken komplett woanders und kann sich absolut nichts merken. Umso länger eine solche Phase andauert, umso panischer wird man, da man wertvolle Zeit verschwendet und umso weniger kann man produktiv arbeiten. Und so schnell ist man auch schon drin in der Negativspirale.
 
Ich möchte euch heute einige Tipps mit auf den Weg geben, die mir extrem geholfen haben, aus diesen schwarzen Löchern herauszufinden und mit neuer Energie und neuem Antrieb wieder voll durchzustarten.
 

Backup Lernplan

Wenn du morgens beim Aufstehen bereits merkst, dass heute einer dieser schwarzen Tage ist, kannst du beispielsweise deinen Backup Lernplan zu Rate ziehen. In diesem Lernplan sind Dinge enthalten, die du eigentlich schon relativ sicher beherrscht, bei denen es aber dennoch nicht schaden kann, sie zu wiederholen.
 
Auf der einen Seite musst du dich in dem Fall nicht in neue Sachen hineinfuchsen, auf der anderen Seite vergeudest du aber auch nicht deine Lernzeit und starrst einfach nur den Schönfelder an. In so einem Backup Lernplan könnten beispielsweise Fälle, wie der Schwarzarbeiterfall sein, den du vielleicht schon 100 Mal durchgekaut hast oder irgendwelche Aufbauvarianten für Urteils-/ Anwaltsklausuren.
 

Pausen einplanen

Klingt ganz easy, ist es aber meistens nicht. Die Vorbereitungszeit fürs zweite Staatsexamen ist so wahnsinnig knapp, dass man, wenn man auf sein (schlechtes) Gewissen hört, eigentlich Tag und Nacht lernen sollte. Hobbies werden gestrichen, soziale Events werden abgesagt und Urlaube auf nach dem Staatsexamen verschoben. Aber das funktioniert nur bedingt oder besser gesagt: gar nicht.
Man braucht Pausen, Auszeiten und vor allem Dinge, die einem den Kopf freimachen. Ich war beispielsweise in den letzten 2 Monaten vor dem Examen wirklich jeden Abend Beachvolleyball spielen. Der Sport ist so anstrengend, dass man definitiv keine Energie hat, noch über einen Jurafall nachzudenken oder sich weiter den Kopf zu zerbrechen. Außerdem war ich das Wochenende vor dem Examen noch einmal im Urlaub.
Du brauchst im Staatsexamen nicht nur die auswendig gelernten Definitionen und das Wissen über die 8376343 wichtigsten BGH Fälle. Du brauchst vor allem starke Nerven, jede Menge Energie und einen freien Kopf. Und den bekommt man – meiner Meinung nach – nur, wenn man sich genügend Auszeiten gönnt.
 

Einen Heben gehen

Kleine (persönlicher) Geheimtipp von mir: Einfach mal wieder eine Nacht durchfeiern. Trinken, Tanzen und Lachen – mal eine Nacht vergessen, dass wir Juristen sind, unser Leben todernst ist und das Examen bevorsteht. Glaubt mir, das hilft auch Wunder!
Ich hoffe meine Tipps können euch ein wenig weiterhelfen. Ich weiß, dass ich das Rad damit nicht neu erfinde, aber manchmal hilft es schon, wenn man so etwas nochmal schwarz auf weiß liest.
Eure Luisa

Bist Du schon fit für das Referendariat?

Es ist nicht ganz einfach im Stress des ersten Examens sich einen Überblick über die Möglichkeiten des Referendariats zu verschaffen. Da die Bundesländer verschiedene Regelungen haben, ist es ratsam sich vor dem Referendariat über die jeweiligen Möglichkeiten zu informieren. Denn eine gute Entscheidung lässt sich nur dann treffen, wenn man auch alle Variablen kennt. Es lohnt sich daher frühzeitig die notwendigen Informationen zum Referendariat und den Besonderheiten des jeweiligen Bundeslandes einzuholen. Wir haben aus diesem Grund einen kostenfreien Workshop auf die Beine gestellt, der Dir genau dabei helfen soll!

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