Tod des Stellvertreters

Der H erteilt Vollmacht an V. V erteilt Untervollmacht an seinen Sohn, da er keine Zeit hat das Rechtsgeschäft für H durchzuführen. Der Sohn führt das Rechtsgeschäft im Namen des H durch. V stirbt jedoch bevor sein Sohn das Rechtsgeschäft durchgeführt hat. Hat der Tod des V Auswirkungen auf die Wirksmkeit des Rechtsgeschäfts?

Bild des Benutzers Minh Thu Le
Minh Thu Le
25/01/2018 - 10:36
Lösungsvorschlag

In diesem Fal. handelt es sich um ein Dreipersonenverhältnis in dem H zu V zu S steht. Da V verstorben ist müsste S der Stellvertreter des H sein, da V durch seinen Tod nicht mehr geschäftsfähig ist. Fraglich ist , ob ein vor dem Tod wirksames Rechtsgeschäft auch nach dem Tod weiterwirkt. Durch den Tod ist man nicht mehr geschäftsfähig und das heißt , dass man keine Rechtsgeschäfte mehr tätigen kann. In diesem Falle müsste das Rechtsgeschäft für die eine Stellvertretung aber weiterhin wirken für und gegen die fehlende Auffsicht des verstorbenen V . Sollte das Rechtsgeschäft erheblich in das Privatgut des Verstorbenen eingreifen oder rechtlich unvorteilhaft, dann gelten die allgemeinen Grundsätze des Rechtsverkehrs.

nach oben

0

Benutzer haben gevoted

Fandest Du den Kommentar hilfreich?

GEHEIMTIPP

Wusstest Du, dass die Prüfungsämter untereinander die Examensklausuren austauschen?

Nutze diese Information für Deine Examensvorbereitung mit der Bearbeitung von brandaktuellen Examensfällen...

Mehr erfahren!

Anzeige