Anscheinsgefahr

Eine Anscheinsgefahr liegt vor, wenn eine Gefahr nach subjektivem und nicht nach objektivem Gefahrbegriff vorliegt, der handelnde Beamte also vertretbar von einer Sachlage oder einem Verhalten und auch vertretbar davon ausgeht, dass diese Sachlage oder dieses Verhalten bei ungehindertem Ablauf des Geschehens mit Wahrscheinlichkeit ein polizeilich geschütztes Rechtsgut schädigen wird.

Quelle: Pieroth/Schlink/Kniesel, Polizei- und Ordnungsrecht, 7. Auflage, München 2012, § 4 Rn. 47, 48.

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