Abergläubischer oder auch Irrealer Versuch

Die Herbeiführung des tatbestandlichen Erfolgs wird über Mittel angestrebt, die nicht den Naturgesetzen unterliegen und im Bereich des Übernatürlichen liegen (z.B. durch Teufelsanbetung [RGSt 33, 321ff]).
Führt zur Straflosigkeit, da diese Mittel überhaupt nicht geeignet sind, den tatbestandlichen Erfolg herbeizuführen (kein Vorsatz).

Quelle: MüKo-StGB/Herzberg/Hoffmann-Holland, 2. Auflage München 2011, §22 Rn. 86; Schönke/Schröder-StGB/Eser/Bosch, 29. Auflage München, 2014, § 23 Rn. 13 ff.

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