Karriere als Associate im Kartellrecht

Frage: Seit wann sind Sie bei Norton Rose Fulbright und warum haben Sie sich für diese Kanzlei entschieden?

Tobias
Seit Anfang 2019 als Rechtsanwalt, zuvor als Referendar mit Stationen in Hamburg und London. Der Kontakt zum Kartellrechtsteam von Norton Rose Fulbright bestand schon längere Zeit durch meine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Hieran anknüpfend habe ich meine Stationen im Referendariat bei Norton Rose Fulbright in Hamburg und London absolviert und mich anschließend für den Einstieg als Rechtsanwalt entschieden.
Norton Rose Fulbright ist einerseits eine global agierende Großkanzlei, bietet andererseits für jede/n Rechtanwältin/walt – aufgrund der verhältnismäßig moderaten Teamgrößen in Deutschland – individuelle Entfaltungs- und Aufstiegsmöglichkeiten.
Beides zusammen garantierte mir die schnelle, mit der Übertragung von Verantwortung verbundene Einbindung in spannende Projekte in einem internationalen Umfeld.

Frage: Inwieweit ist Ihre Erwartungshaltung an Ihren Fachbereich erfüllt worden?

Tobias
Meine Erwartungen haben sich alle erfüllt. Verantwortungsübernahme und Einbindung in die Projekte verliefen wie gewünscht. Durch meine Stationen im Referendariat wusste ich darüber hinaus auch, was genau mich auf fachlicher und menschlicher Ebene erwartet.

Frage: Welche Qualifikationen bzw. Vorkenntnisse sollte Berufseinsteiger mitbringen?

Tobias
Am wichtigsten sind die menschlichen Eigenschaften. Neue Teammitglieder müssen sich einerseits wohl im Team fühlen und sich andererseits genau hierdurch auch gut in das Team integrieren. Andernfalls kann das Alltagsgeschäft nicht reibungslos verlaufen.
Darüber hinaus sind überdurchschnittliche Examina und verhandlungssicheres Englisch Grundvoraussetzungen. Gern gesehen sind auch Zusatzqualifikationen.

Frage: Wie werden Sie bei Norton Rose Fulbright unterstützt?

Tobias
Berufseinsteiger werden vorrangig durch die Teammitglieder unterstützt. Jeder stand zu Beginn meist vor den gleichen Herausforderungen und Problemen. Im Team lässt sich aber jede Frage klären.

Frage: Welche Weiterbildungsmöglichkeiten ermöglicht Norton Rose Fulbright?

Tobias
Das Fortbildungsprogramm von Norton Rose Fulbright basiert im Wesentlichen auf Schulungen in London, die man je nach Associate-Level absolviert.
Im Kartellrechtsteam – und hier mag es Unterschiede zwischen den Teams geben – nehmen die Associates regelmäßig auch an externen Fortbildungsmaßnahmen (Seminare, Jahrestreffen etc.) teil.

Frage: Was ist das Spannendste, was Ihnen in Ihrem Beruf bisher passiert ist?

Tobias
Das Spannendste ist die Schnelllebigkeit der Verfahren. Meist bringt jeder Tag neue Herausforderungen mit sich, die es zu meistern gilt. Da man als Rechtsanwalt Interessensvertreter ist und schnell und angemessen auf Situationen reagieren muss, sind die meisten Tage herausfordernd und spannend.

Frage: Was ist das Beste an der Arbeit bei Norton Rose Fulbright?

Tobias
Die Teamarbeit. Tage, an denen man sich nicht im Team bespricht, an Strategien feilt, sind die absolute Ausnahme. Besonders wichtig für mich war dabei immer, dass meine Ideen (trotz der geringen Erfahrung) gehört und abgewogen werden.

Frage: Welche Einschränkungen bringt der Beruf mit sich?

Tobias
Es ist sicherlich realistisch, dass man durchschnittlich 10 Std./Tag im Büro ist. Phasen, die stressiger bzw. entspannter sind, wechseln sich aber ab. Und ist mal nicht so viel zu tun, ist es selbstverständlich, früher zu gehen.

Frage: Was ist Ihr Ausgleich zum Büroalltag?

Tobias
Sport, Reisen und Familie.

Frage: Was würden Sie rückblickend in Ihrer juristischen Ausbildung anders machen?

Tobias
Nichts. Ich hatte das Glück, frühzeitig das Kartellrecht als das Rechtsgebiet auszumachen, das mich interessiert. Anschließend habe ich Praktika, Thema der Dissertation und Referendariat hierauf ausgerichtet.
Ich glaube, dass es insofern wichtig ist, die unterschiedlichen Etappen der Ausbildung (Wahlschwerpunkt, Praktika und Referendariat) nicht nach dem geringsten Widerstand auszusuchen, sondern vielmehr den eigenen Interessen folgend. 1 Punkt weniger im Examen ist immer besser zu erklären, wenn man dabei ein klares Ziel vor Augen hatte.

Frage: Welchen Tipp würden Sie gerne jedem Jurastudenten mitgeben?

Tobias
Neben Rechtsgebieten sollte man insbesondere auch Teams aussondieren. Verbringt man den Großteil des Tages miteinander, so muss das Team auf der menschlichen Ebene funktionieren. Andernfalls bringt die Arbeit keinen Spaß.
Entscheiden Sie sich für eine Großkanzlei, gehen Gehalt und Arbeitszeit nur marginal auseinander. Den größten Unterschied dürften die Menschen machen, mit denen Sie zusammenarbeiten.

Hier siehst Du Deine Einstiegsmöglichkeiten bei Norton Rose Fulbright als Referendar oder wissenschaftlichen Mitarbeiter: Karriere bei Norton Rose Fulbright

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