Schlaf

1. Der Handlungswille

Der natürliche Wille zur Handlung ist die Grundlage der Willenserklärung einer Person. Weiß man nicht, dass man gerade handelt, so kann von vornherein keine bewusste Erklärung vorliegen.1 Dementsprechend kann auch keine Willenserklärung zustande gekommen sein.

§ 105 BGB - Nichtigkeit der Willenserklärung

A. Allgemeines
§ 105 Abs. 1 BGB beinhaltet prinzipiell die Rechtsfolge des § 104 BGB bzw. beschreibt die Wirkung einer Erklärung, die von einer dem § 104 BGB zuzurechnenen Person abgegeben wurde. Die Vorschrift dient dem Schutz dieser Personen vor den von ihr - nach dem Gesetz unterstellt - nicht zu erblickenden Gefahren des Rechtsverkehrs.1

§ 105 Abs. 2 BGB enthält demgegenüber einen eigenen Tatbestand. Hiernach sind Willenserklärungen nichtig, die im Zustande der Bewusstlosigkeit abgegeben oder vorübergehender Störung der Geistestätigkeit abgegeben wurden.