Die Wahl des richtigen Schwerpunkts. Was ist zu beachten?

Vor der Schwerpunktwahl im Studium ist man zunächst sehr aufgeregt: Endlich kann man sich mit etwas befassen, was einen hundertprozentig interessiert.
Heute wollen wir Dir zeigen, was Du bei der Wahl des richtigen Schwerpunktes beachten solltet:

Was interessiert Dich wirklich?
Je nach Uni gibt es eine große Anzahl von Fächern, sodass meistens für jeden von uns etwas dabei ist. Da Du Dich ca. ein Jahr lang mit dem Schwerpunkt beschäftigen wirst, solltest Du ein Thema wählen, welches Du wirklich gerne lernst und nicht nur den gleichen Schwerpunkt wie Deine beste Freundin oder Dein bester Freund wählen. ;)

Examensrelevanz des Schwerpunkts
Auch wenn Dich manche examensrelevanten Fächer nicht so sehr interessieren, wie andere, ist es bei manchen Schwerpunkten hilfreich, Fächer zu belegen, die Du sowieso für das Examen lernen musst (beispielsweise IPR / Familien-, Erb- und Arbeitsrecht). Damit sparst Du einiges an Zeit bei der eigenen Examensvorbereitung – sei es Schwerpunkt oder Pflichtfach.

Notengebung
Auch wenn die Note des Schwerpunkts aufgrund der großen Spannbreite nicht so aussagekräftig ist, wie die des Pflichtfaches, ist es motivierender und für das Referendariat und den Staatsdienst von Vorteil, sich vielleicht nicht zwingend den Schwerpunkt herauszusuchen, bei dem der Durchschnitt bei 4-5 Punkten liegt. Auch wenn das Interesse vorrangig zu berücksichtigen ist, ist der Blick auf die Noten leider auch maßgeblich.

Spätere Promotionsmöglichkeit
Gerade wer eine Promotion bei einem bestimmten Professor anstrebt, sollte möglicherweise auch den Schwerpunktbereich des betreffenden Professors wählen – schaden kann das auf jeden Fall nicht.

Schwerpunkt mit LL.M. verbinden
An manchen Universitäten gibt es die Möglichkeit, den Schwerpunkt im Ausland zu absolvieren und manchmal auch noch mit einem LL.M. zu verbinden. Auch diese Möglichkeit solltest Du nicht unbedacht lassen.

Fazit:
Mach Dir keinen zu großen Kopf über den Schwerpunkt. Gerade dadurch, dass spätere Arbeitgeber von der mangelnden Vergleichbarkeit wissen, ist der Schwerpunkt gar nicht so wichtig, wie es auf den ersten Blick scheint. Zieht den Vergleich mit Deinem Abitur und dem Leistungskurs. Auch dort hast Du zwar nach Interesse gewählt, aber auch nach Notengebung. Denn: Deutschunterricht kann mir Spaß machen, meine Arbeiten können leider dennoch der entsprechenden Lehrerin so wenig gefallen, dass ich mit 5 Punkten aus den Klausuren gehe. Im Abitur wäre genau das ein Argument gewesen, diesen Leistungskurs nicht zu wählen. :)
 
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