Der LLM - Master of Laws

Einblick in offene Stellen für Studenten & Referendare bei spannenden Kanzleien 

Wer die 1. Juristische Prüfung erfolgreich abgelegt hat, geht für gewöhnlich im Anschluss daran in den Vorbereitungsdienst. Wer jedoch sicher ist, weder in den Staatsdienst zu gehen, noch als deutscher Anwalt zu arbeiten und damit auch kein Zweites Staatsexamen ablegen zu wollen, könnte im Erwerb eines LLM eine geeignete Alternative zum Referendariat gefunden haben.

Der Master of Laws 

Der LLM ist ein Aufbaustudium mit rechtswissenschaftlichen Schwerpunkt mit einer Dauer von zwei bis vier Semestern. Der Titel kann sowohl im Aus- als auch im Inland erworben werden. Der Vorteil eines LLM: Er kombiniert Rechtswissenschaften mit anderen Themen wie z.B. BWL, Medizin oder auch Sport. Diese Vertiefung eines bestimmten Gebietes ist weitreichender als der Schwerpunkt an der Universität und führt zu einer Spezialisierung die auf dem Arbeitsmarkt immer mehr an Beliebtheit zunimmt. Der LLM kann sowohl in Teilzeit als auch in Vollzeit erworben werden.

Perspektiven mit dem LLM

Wer für sich entschieden hat nicht als Richter, Staatsanwalt oder Anwalt zu arbeiten, für den ist das Referendariat weniger interessant. Der LLM stellt dabei eine Alternative zum Zweiten Staatsexamen dar, weil er ein schwerpunktorientiertes Aufbaustudium ist. Zwar bieten die Universitäten inzwischen auch Schwerpunktbereiche an, jedoch sind diese nicht so tiefgreifend und gleichzeitig breitgefächert wie der LLM Studiengang. Die Schwerpunkte gehen vom Medizinrecht über Medienrecht bis hin zu einer internationaleren Ausrichtung. Das ist jedoch noch nicht alles: Neben den rechtswissenschaftlichen Themen ist der LLM auch mit Soft Skills und oftmals mit BWL Elementen angereichert.

Das Erste Staatsexamen und der LLM bieten damit eine gute Möglichkeit für den Einstieg ins Berufsleben z.B. bei Verwaltungen, Versicherungen oder als Freier Mitarbeiter.

Im Ausland als Jurist arbeiten

LLM Studiengänge im Ausland haben häufig das Landesrecht als Schwerpunkt und damit eine eher internationale Ausrichtung. Das kann für diejenigen die keine deutsche Anwaltszulassung anstreben eine passende Alternative sein um dennoch als Jurist tätig zu sein. In Großbritannien ist es z.B. möglich als Solicitor zu arbeiten nachdem man einen sog. CPE Kurs belegt hat. Ebenso ist es möglich in Amerika das sog. bar exam abzulegen und nach Bestehen als Anwalt tätig zu sein.

Der Weg nach Deutschland ist damit nicht versperrt, im Falle der britischen Anwaltszulassung darf in Deutschland als europäischer Anwalt praktiziert werden und zudem ist es möglich nach drei Jahren Berufspraxis eine Prüfung abzulegen um die deutsche Anwaltszulassung zu erhalten. Wenn Du nach einer besonderen Anwalts- oder Wahlstation (auch im internationalen Rahmen), einem besonderen Praktikum oder erster Arbeitserfahrung neben dem Studium/Referendariat suchst, dann findest Du hier den perfekten Überblick: Stellenüberblick für Studenten & Referendare

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