Associate bei BB | Arbeitsrecht in Frankfurt

Fabienne Wolf ist seit 2020 als Associate bei BEITEN BURKHARDT im Bereich Arbeitsrecht am Standort Frankfurt tätig. Hier erzählt sie von ihrem Einstieg während Corona, ihrem Arbeitsalltag als Rechtsanwältin und was sie an ihrem Beruf und insbesondere dem Bereich Arbeitsrecht begeistert.

Wann wussten Sie, dass Sie Anwältin werden wollen und warum?

Ehrlich gesagt, war ich lange Zeit unschlüssig, welche Richtung ich nach dem Studium einschlagen wollte. Die Möglichkeiten sind schließlich vielfältig, was ja gerade das Schöne am Jura-Studium ist. Aber, wer die Wahl hat, hat die Qual. Das Referendariat war für mich insoweit sehr hilfreich. Hier habe ich sowohl im Rahmen der Anwalts- als auch der Wahlstation festgestellt, wie spannend die Tätigkeit als Anwältin sein kann. Als Interessenvertreter bewertet man nicht nur die rechtliche Lage, man vertritt diese auch nach außen, muss praxisorientierte Lösungen finden und ist zudem immer in Kontakt mit Menschen. Diese Aspekte waren letztlich ausschlaggebend für mich.

Und warum haben Sie sich für eine Tätigkeit bei BEITEN BURKHARDT entschieden?

Kennengelernt habe ich BEITEN BURKHARDT als Referendarin im Rahmen der Wahlstation. Bereits während meiner Tätigkeit als Referendarin bot sich mir ein sehr abwechslungsreicher Berufsalltag und ich hatte die Möglichkeiten, die verschiedensten Facetten des Arbeitsrechts und auch der Tätigkeit als Anwältin in der Praxis kennenzulernen. Hinzu kam das kollegiale Miteinander, dass die Anwältinnen und Anwälte auf Augenhöhe mit mir agieren und keine "Von oben herab"-Mentalität herrscht. Trotz der Größe der Kanzlei besteht BEITEN BURKARDT nicht aus einer Ansammlung anonymer Einzelpersonen, es wird viel Wert auf Teamarbeit und Kollegialität gelegt. Das war und ist mir sehr wichtig.

Wie lief Ihr Berufseinstieg bei BEITEN BURKHARDT ab?

Mein Berufseinstieg war und ist – wie so vieles in der gegenwärtigen Situation – geprägt durch die Corona-Pandemie. Nach nur einem Monat als Rechtsanwältin bei BEITEN BURKHARDT kam es im Frühjahr zum Lockdown. BEITEN BURKHARDT zeigte sich hier von Beginn an sehr flexibel, sodass die Umstellung auf eine Tätigkeit aus dem Homeoffice sehr gut funktionierte. Dass ich meine Kolleginnen und Kollegen bereits aus der Zeit als Referendarin kannte, machte die Zusammenarbeit und den Berufseinstieg natürlich einfacher. Trotz der besonderen Umstände, werde ich bestmöglich in die tägliche Mandatsarbeit integriert, sodass ich bereits an verschiedensten Mandaten mitarbeiten und Praxiserfahrung, beginnend bei Mandanten-Anfragen per E-Mail, über persönliche Termine mit Mandanten bis hin zu Gerichtsterminen sammeln konnte.


Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aktuell aus?

Sehr abwechslungsreich und vielfältig. Oftmals weiß man morgens noch nicht, welche Aufgaben am Tag auf einen warten. Neben kleineren bis umfangreicheren Anfragen der Mandanten aus den verschiedenen Bereichen des Arbeitsrechts, sind regelmäßig Verträge zu erstellen, überprüfen und überarbeiten. Hinzu kommen gerichtliche Verfahren und die in diesem Zusammenhang zu erstellenden Schriftsätze.

Was fasziniert Sie an Ihrem Rechtsgebiet und warum haben Sie sich dafür entschieden?

Bereits während des Studiums habe ich mich für das Arbeitsrecht interessiert und dieses schließlich auch als Schwerpunktfach gewählt. Und auch in der Praxis hat sich das Arbeitsrecht als spannendes Rechtsgebiet erwiesen. Nachdem ich sowohl in der Anwalts- als auch in der Wahlstation im Arbeitsrecht tätig war, stand für mich fest, dass ich auch in Zukunft in diesem Rechtsgebiet arbeiten möchte.

Arbeitsrecht ist ein sehr abwechslungsreiches Rechtsgebiet und es ist "greifbar". Die Arbeit nimmt schließlich einen Großteil eines jeden Lebens ein und ist damit sehr personenbezogen. Hinzu kommen die zahlreichen Schutzfunktionen des Arbeitsrechts für Arbeitnehmer. Diese müssen mit den wirtschaftlichen Interessen der Unternehmen in Einklang gebracht werden. Im Arbeitsrecht müssen also individuelle Interessen mit denen des Unternehmens und des Kollektivs gleichermaßen berücksichtigt werden. Das ist sehr spannend.

Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften, die man für den Anwaltsberuf mitbringen sollte?

Neben fachlichen Kenntnissen, guter Kommunikationsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Souveränität, sind Empathie und die Fähigkeit, die Bedürfnisse der Mandanten zu erkennen und auf diese einzugehen meiner Meinung nach wichtige Eigenschaften. Der Anwaltsberuf ist ein Beruf, bei dem man immerzu mit Menschen in Kontakt ist und mit diesen zusammenarbeitet. Daher sollte man in der Lage sein, sich auf unterschiedlichste Bedürfnisse und Charaktere einstellen zu können.

Was würden Sie heute machen, wenn Sie nicht Jura studiert hätten?

Gute Frage, vielleicht etwas ganz anderes, ein Handwerk. Ich finde Schreinerarbeiten toll. Das Arbeiten mit Holz und die Möglichkeit sich hierbei kreativ ausüben zu können und zugleich ein "handfestes" Ergebnis zu erzielen, könnte ich mir evtl. für mich vorstellen. Aber das sagt sich vom Schreibtisch aus leicht, ob das auch in der Praxis so wäre, keine Ahnung.

Und womit verbringen Sie Ihre Freizeit, abseits der Juristerei?

Hauptsächlich in Bewegung und in Gesellschaft. Mit Sport, Kochen und Backen, im kreativen Bereich und natürlich mit Freunden und der Familie. Dieser Ausgleich ist für mich ungemein wichtig.

Welchen Ratschlag würden Sie angehenden Juristinnen und Juristen mit auf den Weg geben?

Haltet durch! Der Weg ist steinig und anstrengend, aber die Praxis dafür umso spannender und bietet einem zahlreiche Möglichkeiten. Rückblickend kann ich sagen, es hat sich gelohnt und das ist ja schließlich die Hauptsache, oder nicht!?

Hier sehen Sie Ihre Einstiegsmöglichkeiten bei BEITEN BURKHARDT als Referendar oder wissenschaftlichen Mitarbeiter: Karriere bei BEITEN BURKHARDT

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