Verletzung der Aufklärungspflicht gegenüber dem Vertreter

Guten Tag an alle,

stehe gerade vor einem Problem. Es geht darum, dass ein Angestellter im Verkauf gegenüber einem gesetzlichen Vertreter eines Minderjährigen eine Verletzung seiner Informationspflicht über die Kaufsache begeht (er macht falsche Angaben über die Kaufsache). Der Minderjährige weiß davon nichts. Die Falschinformation führte zum Vertragschluss des Ladeninhabers mit dem Minderjährigen. Welche Norm ist hier einschlägig, also wie kann ich argumentieren, dass die Aufklärungspflichtsverletzung des Angestellten gegenüber dem vertretenen Minderjährigen erfolgt ist? Ist hier auch § 166 I (Willensmängel, Wissenszurechnung) die einschlägige Norm? Der gesetzliche Vertreter war ja nur Stellvertreter im vorvertraglichen Schuldverhältnis, nicht aber beim Schluss des Kaufvertrags. 

Ich hoffe, ich habs verständlich erklärt, danke im Voraus für Antworten!