Grundrechte Arbeitgeber

Hallo zusammen!

Vielleicht könnte mir ja jemand bei folgendem Problem helfen?

Folgendes Problem:
Um kleinen Kindern möglichst früh Gleichberechtigung beizubringen, sollen künftig Männer bei der Einstellung von Erziehern in Kindergärten bei gleichen Qualifikationen bevorzugt werden, da sie oft im Vergleich zu Frauen unterrepräsentiert sind.

Die Grundrechte der Arbeitgeber nach Art. 12 I GG (Berufsfreiheit) und Art. 14 I GG (Eigentumsfreiheit) wären zu prüfen.

Diese Quotenregelung würde zum einen Art. 12 I GG verstoßen, da die Freiheit der Arbeitgeber (Kindergartenträger), nach ihren beliebigen Vorstellungen pädagogisches Personal einzustellen betroffen wäre; läge dann ein Eingriff objektiv berufsregelnder Tendenz vor?

Zum anderen würde diese Quotenregelung Art. 14 I GG nicht verletzten, zwar ist die Unternehmerische Freiheit geschützt, welche Arbeitnehmer man einstellen möchte ... aber wie kann man begründen, dass Art. 14 I GG hier nicht verletzt wird?

Über jegliche Hilfe und konstruktive Erklärungen wäre ich sehr dankbar!



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